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Der Asiatische Esel

Der Asiatischer Esel im Tian Shan Hochgebirge

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Der Asiatischer Esel im Tian Shan Hochgebirge
Der Asiatischer Esel im Pamir Gebirge
Der Asiatischer Esel in Kirgistan

Der asiatische Esel ähnelt äußerlich dem afrikanischen Esel, ist aber im Unterschied zu diesem mehr pferdeartig und wird deswegen auch Halbesel oder Pferdeesel genannt. Bekannt ist er auch unter den Namen Onager oder Kulan, welche Unterarten des asiatischen Esels darstellen.

Der asiatische Esel ist etwas größer als sein afrikanischer Verwandter und erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwas mehr als 200cm, eine Schwanzlänge von rund 40cm, eine Schulterhöhe von 130cm und ein Gewicht von bis zu 250kg. Wie bei allen Eselarten trägt auch der Rücken des asiatischen Esels den für Wildpferde typischen Aalstrich. Die Hufe sind jedoch breiter und die Ohren kürzer als bei den echten Eseln. Außerdem sind Schwanzquaste und Mähne weniger ausgeprägt als bei diesen. Das Fell des asiatischen Esels ist an der Oberseite grau bis fahlgelb oder rotbraun gefärbt; die Unterseite des Felles ist weiß.

Der asiatische Esel ist der schnellste Vertreter aller Pferde, mit einem Spitzentempo von über 70 km/h kann er über längere Zeit ein Tempo von über 50 km/h halten.

Derzeit werden 7 Unterarten des asiatischen Esels aufgeführt:

  • Anatolischer Halbesel (Equus hemionus anatoliensis), Anatolien, ausgestorben
  • Syrischer Halbesel (E. h. hemippus), Syrien, Mesopotamien, Arabien, etwa 1927 ausgestorben
  • Onager (E. h. onager), nördlicher Iran
  • Kulan (E. h. kulan), Kasachstan, Kirgistan, Turkmenistan
  • Dschiggetai (E. h. hemionus), Mongolei
  • Khur (E. h. khur), südlicher Iran, Pakistan, nordwestliches Indien

Der Kiang wird heute zumeist als eigene Art aufgeführt und nicht mehr zum asiatischen Esel gezählt. Neuste genetische Untersuchungen belegen, dass Kulan und Onager nicht zur selben Unterart gehören, was früher oft angenommen wurde. Der Gobi-Halbesel wird zumeist als weitere Unterart des Dschiggetai angesehen.

Der asiatische Esel gilt laut IUCN, mit einer Population von derzeit etwa 10.000 adulten Tieren, als gefährdet.


© Copyright Fotos und Design Wolfgang Tschertou Bludenz – All rights reserved!

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